Wie gelingt die „Urbane Wärmewende“?

Die Energiewende ist in der Wärmeversorgung noch nicht angekommen – bislang wird Wärme in Deutschland noch ganz überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. In Städten liegt ein Schlüssel für mehr erneuerbare Wärmeenergie darin, Wärme-, Gas- und Strominfrastrukturen intelligent miteinander zu vernetzen. Welche Optionen liegen darin für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Praxis? Das Projekt „Urbane Wärmewende“ untersucht dies am Beispiel der Stadt Berlin.

Neuigkeiten aus dem Projekt

  • Die Wärmewende beginnt im Stadtteil – Konzepte für den urbanen Raum entwickelt

    Eine der Herkulesaufgaben, um die Klimaziele zu erreichen, ist es, den CO2-Ausstoß der Wärmeversorgung radikal zu senken. Eine Forschergruppe unter Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zeigt, wie Städte sich sozialverträglich von Kohle, Öl und Gas abwenden können. Im Projekt „Urbane Wärmewende“ wurden mögliche Beiträge von erneuerbaren Energien und lokalen Wärmequellen in Berliner Stadtquartieren untersucht.

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  • Nachhaltige Wärmeversorgung im Quartier – Werkstätten diskutieren Möglichkeiten

    Wie kann Abwasserwärme für die Wärmeversorgung in Berlin genutzt werden? Und wie kann eine nachhaltige Fernwärmeversorgung in Neukölln aussehen? Darüber diskutierten zwei Werkstätten im Projekt Urbane Wärmewende. Fazit: Die Wärmeversorgung in Berlin kann nachhaltig werden – ein Selbstläufer ist die Transformation aber nicht.

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  • Werkstatt: Was braucht Berlin für die kommunale Wärmeplanung?

    Braucht Berlin eine kommunale Wärmeplanung? Welche Maßnahmen und Instrumente sind für die Bezirksverwaltungen wichtig? Und wo brauchen die Verwaltungen Unterstützung? Diese Fragen wurden auf der Projekt-Werkstatt zur kommunalen Wärmeplanung mit Vertreter/innen der Berliner Verwaltungen diskutiert. Die Werkstatt war Bestandteil des Projekts „Urbane Wärmewende“ und fand am 5. März 2019 im Institut für ökologische Wirtschaftsforschung statt.

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  • Trauer um Stefan Gößling-Reisemann

    Wir trauern um unserem Projektpartner Prof. Dr. Stefan Gößling-Reisemann, der viel zu früh von uns gegangen ist. Wir werden die gemeinsam begonnene thematische Reise in seinem Gedenken weiter fortsetzen.

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  • Gelungener Start für die Werkstätten in den Reallaboren

    Welche Wärmeversorgung steht bei den Gebäudeeigentümer/innen und den Anwohner/innen am Klausenerplatz hoch im Kurs? Auf der ersten Werkstatt im Projekt, die am 3. Mai im Interkulturellen Stadteilzentrum DIVAN e.V. am Klausenerplatz stattfand, kamen die Stakeholder zu Wort. Ziel der Werkstatt war es,...

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Wärmewende in der Stadt - Infografiken

Damit Klimaneutralität bis 2050 Realität wird, muss die Wärmeversorgung in der Stadt nachhaltig gestaltet werden. Die Wärmewende kann gelingen, wenn lokale Wärmequellen genutzt, Sanierungsrate und -tiefe erhöht und die Fernwärme transformiert werden. Verschiedene Infografiken veranschaulichen den Weg dorthin.

Zu allen Infografiken

Förderung

Das Projekt "Urbane Wärmewende – Partizipative Transformation von gekoppelten Infrastrukturen mit dem Fokus auf die Wärmeversorgung am Beispiel Berlin" wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderinitiative „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ des Förderschwerpunkts Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert. 

Laufzeit: 06/2016 - 11/2019