Wie gelingt die „Urbane Wärmewende“?

Die Energiewende ist in der Wärmeversorgung noch nicht angekommen – bislang wird Wärme in Deutschland noch ganz überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. In Städten liegt ein Schlüssel für mehr erneuerbare Wärmeenergie darin, Wärme-, Gas- und Strominfrastrukturen intelligent miteinander zu vernetzen. Welche Optionen liegen darin für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Praxis? Das Projekt „Urbane Wärmewende“ untersucht dies in zwei Projektphasen am Beispiel der Stadt Berlin.

Neuigkeiten aus dem Projekt

  • Abwasserwärme-Atlas – Potenziale erkennen und nutzen

    Wie können die in Berlin vorhandenen Potenziale an Abwasserwärme sichtbar gemacht werden, so dass eine breite Nutzung der Potenziale in der Wärmeversorgung möglich ist? Wie weit ist die Entwicklung des Abwasserwärme-Atlas der Berliner Wasserbetriebe (BWB) gediehen? Und wie kann der Atlas in Zukunft von Anwendern genutzt werden? Diese Fragen wurden auf der Projekt-Werkstatt zum Abwasserwärme-Atlas mit Vertreterinnen und Vertretern der Berliner Energieversorger, der Wohnungswirtschaft und den Berliner Verwaltungen diskutiert. Die Werkstatt fand am 27. Oktober 2020 als Online-Veranstaltung statt.

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  • Empfehlungen für die Politik: So gelingt die Wärmewende in der Stadt

    Wärme wird in Deutschland noch immer ganz überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Ein Policy Paper des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung zeigt am Beispiel von Berlin Politikakteuren auf Landes- und kommunaler Ebene, wie die Wärmeversorgung in Städten klimaneutral werden kann. Erforderlich für eine erfolgreiche Wärmewende im Gebäudebereich sind zwei Dinge: Der Wärmebedarf von Gebäuden muss reduziert und der Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme an der Wärmeversorgung gesteigert werden.

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  • Die Wärmewende beginnt im Stadtteil – Konzepte für den urbanen Raum entwickelt

    Eine der Herkulesaufgaben, um die Klimaziele zu erreichen, ist es, den CO2-Ausstoß der Wärmeversorgung radikal zu senken. Eine Forschergruppe unter Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zeigt, wie Städte sich sozialverträglich von Kohle, Öl und Gas abwenden können. Im Projekt „Urbane Wärmewende“ wurden mögliche Beiträge von erneuerbaren Energien und lokalen Wärmequellen in Berliner Stadtquartieren untersucht.

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  • Nachhaltige Wärmeversorgung im Quartier – Werkstätten diskutieren Möglichkeiten

    Wie kann Abwasserwärme für die Wärmeversorgung in Berlin genutzt werden? Und wie kann eine nachhaltige Fernwärmeversorgung in Neukölln aussehen? Darüber diskutierten zwei Werkstätten im Projekt Urbane Wärmewende. Fazit: Die Wärmeversorgung in Berlin kann nachhaltig werden – ein Selbstläufer ist die Transformation aber nicht.

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  • Werkstatt: Was braucht Berlin für die kommunale Wärmeplanung?

    Braucht Berlin eine kommunale Wärmeplanung? Welche Maßnahmen und Instrumente sind für die Bezirksverwaltungen wichtig? Und wo brauchen die Verwaltungen Unterstützung? Diese Fragen wurden auf der Projekt-Werkstatt zur kommunalen Wärmeplanung mit Vertreter/innen der Berliner Verwaltungen diskutiert. Die Werkstatt war Bestandteil des Projekts „Urbane Wärmewende“ und fand am 5. März 2019 im Institut für ökologische Wirtschaftsforschung statt.

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Wärmewende in der Stadt - Infografiken

Damit Klimaneutralität bis 2050 Realität wird, muss die Wärmeversorgung in der Stadt nachhaltig gestaltet werden. Die Wärmewende kann gelingen, wenn lokale Wärmequellen genutzt, Sanierungsrate und -tiefe erhöht und die Fernwärme transformiert werden. Verschiedene Infografiken veranschaulichen den Weg dorthin.

Zu allen Infografiken

Förderung

Das Projekt "Urbane Wärmewende" wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderinitiative „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ des Förderschwerpunkts Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert. 

Laufzeit Phase 1: 06/2016 - 11/2019

Laufzeit Phase 2: 12/2019 - 11/2021