Wie gelingt die „Urbane Wärmewende“?

Die Energiewende ist in der Wärmeversorgung noch nicht angekommen – bislang wird Wärme in Deutschland noch ganz überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. In Städten liegt ein Schlüssel für mehr erneuerbare Wärmeenergie darin, Wärme-, Gas- und Strominfrastrukturen intelligent miteinander zu vernetzen. Welche Optionen liegen darin für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Praxis? Das Projekt „Urbane Wärmewende“ untersucht dies in zwei Projektphasen am Beispiel der Stadt Berlin.

Neuigkeiten aus dem Projekt

  • Klimaneutral heizen statt Erdgas verbrennen: So schaffen Städte die Wärmewende

    Die voranschreitende Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, die damit verbundenen Unsicherheiten und Preissteigerungen – es gibt viele Gründe, bei der Wärmeversorgung schnellstmöglich aus Öl und Erdgas auszusteigen. Damit die Wärmewende in Städten schneller und effektiver vorankommt, empfehlen Energieexpert*innen des Projekts Urbane Wärmewende in einer Pressemeldung einen breiten Maßnahmenmix. Unter anderem legt das BMBF-Projekt in einer neuen Publikation umfangreiche Empfehlungen zur Entwicklung der Quartierswärme rund um öffentliche Gebäude vor.

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  • Leitfaden für Bezirke: Energetische Sanierungen in Milieuschutzgebieten

    Sowohl für die Klimaziele im Wärmesektor als auch für langfristig günstige Warmmieten sind energetische Sanierungen in Milieuschutzgebieten unverzichtbar. Doch wann und wie dürfen sie genehmigt werden? Das Beispiel Neukölln zeigt, wie Rahmenbedingungen verbessert werden können. Der Leitfaden fasst zentrale Erkenntnisse zusammen und gibt konkrete Empfehlungen für Bezirke und Quartiersmanager*innen – etwa zu Informationsangeboten für Eigentümer*innen.

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  • Abschlusstagung am 23. März 2022

    Mit welchen Instrumenten und Tools können Städte eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreichen? Wir präsentieren Ihnen unsere Projektergebnisse zu den Themen Wärmeplanung, Abwasserwärme und energetische Sanierung in sozialen Erhaltungsgebieten. Melden Sie sich für die Online-Tagung an.

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  • Gastbeitrag im Tagesspiegel: "Wie Berlin klimaneutral heizen könnte"

    Fast die Hälfte des Berliner Energieverbrauchs geht aufs Heizen zurück. Wie kann die Stadt dabei klimaneutral werden? Dr. Elisa Dunkelberg, Projektleiterin von Urbane Wärmewende, und Dr. Julika Weiß erläutern Hemmnisse und Maßnahmen für eine wirksame Wärmewende.

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  • Werkstatt: Keimzellen für Quartierswärme – Von der Konzeption bis zur Umsetzung

    An vielen Standorten in Berlin sind die Potenziale an erneuerbarer Wärme und Abwärme größer als für ein einzelnes Gebäude nutzbar. Das gilt zum Beispiel für große Abwasserkanäle, Pumpwerke oder auch Abwärme aus Gewerbebetrieben. Durch Quartierswärmekonzepte werden umliegende Gebäude mitversorgt, sodass das Wärmepotenzial umfänglich genutzt werden kann. Um die Wärmewende in Städten voranzubringen, müssen Quartierswärmekonzepte auch in Bestandsgebieten realisiert werden. Wie kann Berlin geeignete Quartiere finden und klimaneutrale Quartierswärmeprojekte in die Umsetzung bringen? Über mögliche Maßnahmen diskutierten IÖW und BBH in einem Werkstattgespräch mit Akteuren aus Verwaltung, Wohnungs- und Energiewirtschaft.

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Wärmewende in der Stadt - Infografiken

Damit Klimaneutralität bis 2050 Realität wird, muss die Wärmeversorgung in der Stadt nachhaltig gestaltet werden. Die Wärmewende kann gelingen, wenn lokale Wärmequellen genutzt, Sanierungsrate und -tiefe erhöht und die Fernwärme transformiert werden. Verschiedene Infografiken veranschaulichen den Weg dorthin.

Zu allen Infografiken

Förderung

Das Projekt "Urbane Wärmewende" wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderinitiative „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ des Förderschwerpunkts Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert. 

Laufzeit Phase 1: 06/2016 - 11/2019

Laufzeit Phase 2: 12/2019 - 03/2022