Wie gelingt die „Urbane Wärmewende“?

Die Energiewende ist in der Wärmeversorgung noch nicht angekommen – bislang wird Wärme in Deutschland noch ganz überwiegend mit fossilen Brennstoffen erzeugt. In Städten liegt ein Schlüssel für mehr erneuerbare Wärmeenergie darin, Wärme-, Gas- und Strominfrastrukturen intelligent miteinander zu vernetzen. Welche Optionen liegen darin für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Praxis? Das Projekt „Urbane Wärmewende“ untersucht dies am Beispiel der Stadt Berlin.

Neuigkeiten aus dem Projekt

  • Gelungener Start für die Werkstätten in den Reallaboren

    Welche Wärmeversorgung steht bei den Gebäudeeigentümer/innen und den Anwohner/innen am Klausenerplatz hoch im Kurs? Auf der ersten Werkstatt im Projekt, die am 3. Mai im Interkulturellen Stadteilzentrum DIVAN e.V. am Klausenerplatz stattfand, kamen die Stakeholder zu Wort. Ziel der Werkstatt war es,...

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  • Wärmewende Berlin 2030 – Strategieworkshop am 10. Oktober 2017

    Berlin steht wie viele andere Großstädte vor enormen Herausforderungen in Bezug auf den Umbau der Wärmeversorgung. Damit die Wärmewende in Berlin gelingen kann, müssen alle Akteur/innen wie Energieversorger, Wohnungsbaugesellschaften, Verwaltungen, Klima- und Sanierungsmanager/innen, Stadtplanungs- und Ingenieurbüros, Handwerk, NGOs und engagierte Bürger/innen mitwirken. Am 10. Oktober 2017 kamen über 100 Akteure in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung zusammen, um über ihre Visionen zur Wärmewende in Berlin zu diskutieren.

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  • Kick-off für die Wärmewende am Klausenerplatz

    Am 27. Juli 2017 fand am IÖW eine Kick-off-Veranstaltung zum Reallabor Klausenerplatz statt. Es nahmen 20 Vertreter/innen des Landes Berlin, des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, diverser Energieversorger sowie Gebäudeeigentümer/innen teil. Ziel war es, das Projekt Urbane Wärmewende dem lokalen...

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  • Prof. Hirschl gab einen einführenden Überblick zu Herausforderungen und Lösungsoptionen für eine urbane Wärmewende. Foto: Rolf Schulten.

    Innovative Ansätze einer urbanen Wärmewende

    Im Kontext des Projekts Urbane Wärmwende hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Kooperation mit dem Berliner ImpulsE-Programm des Landes Berlin auf den Berliner Energietagen am 4. Mai 2017 innovative Bausteine für eine umwelt- und klimaschonende Wärmeversorgung in urbanen Räumen diskutiert.

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  • Transformationsräume gesucht – Auftakt für Urbane Wärmewende

    Aktuell

    Damit die Wärmewende in Berlin erfolgreich wird und ihren Beitrag zu einer klimaneutralen Stadt leisten kann, muss die zukünftige Wärmeversorgung umwelt- und klimaschonend gestaltet werden. Im Projekt Urbane Wärmewende werden daher unterschiedliche Wärmeszenarien simuliert und bewertet. Bei der Auftaktveranstaltung am 4. April 2017 wurde mit Praxispartnern diskutiert, welche Konzepte und Quartiere sich dafür eignen und „Reallabor“ werden können. „Es gibt noch viel zu wenige Wärmewendebeispiele im Berliner Gebäudebestand, die auf das Langfristziel der Klimaneutralität ausgerichtet sind. Hier wollen wir einen Schritt weiter kommen“, so Professor Bernd Hirschl vom IÖW.

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Förderung

Das Projekt "Urbane Wärmewende – Partizipative Transformation von gekoppelten Infrastrukturen mit dem Fokus auf die Wärmeversorgung am Beispiel Berlin" wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderinitiative „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ des Förderschwerpunkts Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert. 

Laufzeit: 06/2016 - 05/2019