Wärmewende in der Stadt - Infografiken

Wärmewende in der Stadt

Damit Klimaneutralität bis 2050 Realität wird, muss die Wärmeversorgung in der Stadt nachhaltig gestaltet werden. Die Wärmewende kann gelingen, wenn lokale Wärmequellen genutzt, Sanierungsrate und -tiefe erhöht und die Fernwärme transformiert werden.

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Ausblick 2050: Dämmung und die Nutzung lokaler Wärmequellen schonen Ressourcen

Fernwärme ist in Städten wichtiger Bestandteil der Wärmeversorgung. Erneuerbarer Strom leistet über den Einsatz von Wärmepumpen, Power-to-Heat und zukünftig auch als synthetisches Gas einen Beitrag zur klimaschonenden Fernwärmeversorgung. Es ist wichtig, die Strommengen zu begrenzen, denn es besteht das Risiko, dass der Ausbau Erneuerbarer Energien im Stromsektor an räumliche Grenzen stößt. Deshalb ist es notwendig, den Wärmebedarf durch energetische Gebäudesanierung zu reduzieren und lokale Wärmequellen umfassend zu nutzen.

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Energetische Sanierung muss sozialverträglich gestaltet werden

Wie wirken sich energetische Sanierungen mit unterschiedlichem Sanierungsniveau aus ökonomischer Perspektive aus? Das Beispiel eines typischen Altbau zeigt: Eine energetische Sanierung reduziert über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren die Gesamtkosten, bestehend aus den Kosten für die Sanierung und das Heizen. Ob sich die Sanierung für Mieter/innen lohnt, hängt von der Höhe der Umlage und Heizkosten ab.

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Meilensteine der Fernwärmewende

In der Fernwärme können durch den Kohleausstieg recht schnell CO₂-Emissionen vermieden werden. Eine klimaneutrale Fernwärmeversorgung braucht aber mehr: Eine auch langfristig nachhaltige Fernwärmeversorgung weist ein niedrigeres Temperaturniveau auf und integriert lokale, erneuerbare Wärme und Abwärme. Dafür müssen schon heute Maßnahmen mit langfristiger Wirkung auf den Weg gebracht werden.

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Kommunale Wärmeplanung

Eine Wärmewende in der Stadt braucht eine strategische Wärmeplanung. Die Möglichkeiten im Rahmen der kommunalen Steuerungsinstrumente wie Bauleitplanung, städtebauliche Verträge und Klimaschutzvereinbarungen müssen genutzt werden. Über ein Landes-Wärmegesetz etwa lassen sich Anforderungen an Heizungen und den Wärmeverbrauch stellen.

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