Konzepte für die Wärmeversorgung umsetzen
In der ersten Projektphase von Urbane Wärmewende haben die Forscherinnen und Forscher zukunftsfähige Wärmekonzepte einerseits auf Quartiersebene und andererseits für die Fernwärme entwickelt. Allerdings ist die Umsetzung von Projekten zur Integration Erneuerbarer Energien in die städtische Wärmeversorgung kein Selbstläufer. Es bestehen technische, finanzielle, sozio-ökonomische, stadtplanerische sowie rechtliche Hemmnisse. Und erfolgreiche Ansätze müssen institutionell verankert werden, um in die breite Umsetzung zu kommen.
In der zweiten Projektphase wurden Lösungsstrategien für zentrale Hemmnisse bei der Umsetzung der Wärmewende entwickelt. Es entstanden konkrete Hilfestellungen für die Wärmeplanung, unter anderem Leitfäden für Abwasserwärme und für energetische Sanierungen in Milieuschutzgebieten sowie ein Arbeitspapier zur Erschließung öffentlicher Gebäude als Keimzellen für die Umsetzung von Quartierswärmekonzepten. Die Forschungsergebnisse flossen in die kommunale Wärmeplanung Berlins ein. Partner waren neben dem IÖW die Berliner Wasserbetriebe und die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held PartGmbB.
Förderung
Das Projekt wurde vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert.
Laufzeit: Dezember 2019 bis März 2022.
