Wärmewende sozial-ökologisch gestalten

Im Projekt sollen Vorschläge zur sozial-ökologischen Transformation der Wärmeversorgung entwickelt werden.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, am Beispiel der Stadt Berlin Vorschläge zur sozial-ökologischen Transformation der Energieinfrastrukturen mit Fokus auf die Wärmeversorgung zu entwickeln. Für drei Stadtteile bzw. Quartiere innerhalb der Stadt sollen zukünftige Wärmeszenarien ermittelt werden. In diesen Transformationsräumen werden gemeinsam mit den politischen Entscheidern sowie den am Prozess beteiligten Stakeholdern verschiedene technische Entwicklungsoptionen erarbeitet und bewertet.

Hierbei sollen Wissenslücken geschlossen werden – sowohl was die sozial-ökologische Bewertung sowie Governance- und Eigentümerstrukturen anbelangt als auch das Wissen über Veränderungsprozesse selbst. Auf diese Weise trägt das Projekt dazu bei, die Wärmewende in Berlin voranzubringen sowie durch übergreifende Erkenntnisse Impulse für die Transformation der Wärmeversorgung in anderen Städten zu setzen.

Im Einzelnen verfolgt das Projekt folgende Ziele:

  • Für die Transformationsräume sollen mehrere Entwicklungsoptionen der Wärmeversorgung aus unterschiedlichen Perspektiven bewertet werden. Neben sozial-ökologischen und institutionenökonomischen Aspekten werden auch die Resilienz und Vulnerabilität der Strom-, Wärme- und Gasinfrastruktur berücksichtigt.

  • Welche Governancestruktur ist geeignet, um städtische Energieinfrastrukturen zu transformieren? Um diese Frage zu beantworten, identifiziert das Projekt passende Rahmenbedingungen und Planungsinstrumente auf kommunaler Ebene und formuliert Empfehlungen.

  • Auf gesamtstädtischer Ebene sowie in den Transformationsräumen sollen Beteiligungsprozesse etabliert werden. Diese zielen darauf ab, im Austausch mit Akteuren vor Ort Transformationsprozesse der netzgebundenen Wärmeversorgung anzustoßen.

  • Das Projekt zielt darauf ab, Empfehlungen zu erarbeiten, wie die Wärmewende in Berlin gestaltet werden kann. Dies beinhaltet eine Verbesserung der Datenbasis sowie konkrete Empfehlungen für ausgewählte Gebiete. Die Bewertungsmethoden und Tools, die hierfür entwickelt werden, sollen für andere Städte anwendbar sein.

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