Das Projektteam

Das Vorhaben wird vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung geleitet. Verbundpartner sind die Technische Universität Berlin, die Universität Bremen und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Prof. Dr. Bernd Hirschl ist seit 2003 Leiter des Forschungsfelds „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“ am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin, an dem er seit 1998 tätig ist. Seit 2012 ist er ebenso Leiter des Fachgebiets Management regionaler Energieversorgungsstrukturen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Bernd Hirschl ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und hat hochschulübergreifend an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und der Universität Hamburg studiert. Er schloss 2007 seine Promotion am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin mit Auszeichnung zum Thema Erneuerbare Energien-Politik im Mehrebenensystem ab. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und interdisziplinären Analyse und Nachhaltigkeitsbewertung energie- und klimapolitischer Strategien und Instrumente, transformativer Akteure, Technologien und Dienstleistungen. Aktuell stehen u.a. Fragestellungen zu Infrastrukturen, Resilienz, Prosumern und regionalökonomischen Wirkungen im Vordergrund. Bernd Hirschl hat vielfältige Leitungserfahrung in interdisziplinären Forschungs- und Beratungsprojekten sowie in der Koordination transdisziplinärer Prozesse.
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Dr. Julika Weiß arbeitet seit 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Sie studierte Technischen Umweltschutz an der Technischen Universität Berlin und der Danmarks Tekniske Universitet und promovierte zum Thema Nachhaltiger Konsum an der Humboldt Universität zu Berlin. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Energieeffizienz von Gebäuden, der ökologischen und ökonomischen Bewertung sowie der Entwicklung und Bewertung politischer Instrumente. Das Thema Gebäudeenergieeffizienz hat sie u. a. in den Projekten Enef-Haus und Gebäudeenergiewende bearbeitet und sie ist ebenfalls an der Erstellung des Berliner Energie- und Klimaschutzkonzepts beteiligt gewesen. Darüber hinaus befasst sich Dr. Julika Weiß mit der Problematik der Rebound-Effekte und der kommunalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte.
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Dr. Elisa Dunkelberg ist seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Sie studierte Technischen Umweltschutz an der Technischen Universität Berlin und promovierte dort im Fachbereich Sustainable Engineering. Ihre inhaltlichen Themenschwerpunkte sind Erneuerbare Energien sowie Gebäudeenergieeffizienz, wobei methodische Schwerpunkte auf der ökologischen Bewertung (Öko- und Klimabilanzierung) sowie der Evaluation von Klimaschutzinstrumenten liegen. Ein weiterer aktueller Schwerpunkt ist die Entwicklung und ökonomische Bewertung von Niedrigtemperatur-Wärmenetzen u. a. im Vorhaben LowExTra.
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Steven Salecki ist Volkswirt (M.Sc.) und seit 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsfeld „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“ am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind ökonomische Fragestellungen in der Energiewirtschaft, wie bspw. Wirtschaftlichkeitsbewertungen und regionalökonomische Effekte von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen, nachhaltigen Energiesystemen und Energieeffizienz-Maßnahmen. Er beschäftigt sich außerdem mit Marktanalysen, energiewirtschaftlicher Modellierung und der ökonomischen Bewertung politischer Klimaschutz- und Energieinstrumente.
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Mark Bost ist Diplom-Ingenieur für Technischen Umweltschutz und hat an der Technischen Universität Berlin, der Chalmers University of Technology in Göteborg sowie der New University of Lisboa studiert. Seit 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung mit inhaltlichen Schwerpunkten in den Bereichen Transformation und Flexibilisierung des Energiesystems und Bewertung von Energiesystemen. Unter anderem befasst sich Mark Bost mit Prosumenten als neue Akteure im Energiesystem sowie mit der systemdienlichen Einbindung von PV-Batteriespeichern als Flexibilitätsoption in das Energiesystem und deren Bewertung aus ökologischer Perspektive.
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Marlen Ihm hat ihren Bachelor in Business Administration an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin studiert und ist seit Oktober 2015 Teamassistenz im Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. Seit Juni 2016 unterstützt sie das Projekt Urbane Wärmewende. Zuvor war Sie als Projektmanagerin in einer Werbeagentur tätig und absolvierte eine Ausbildung zur Werbekauffrau.
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Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Jana Spieß studierte Geographie, BWL und Soziologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Als Projektleiterin bei der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming war sie bis 2012 zuständig für die Erstellung des Regionalen Energiekonzepts Havelland-Fläming. Seit 2014 arbeitet sie als Referentin im Sonderreferat Klimaschutz und Energie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Ihre Themenschwerpunkte sind Energieinfrastrukturen und Netzentwicklung sowie die Begleitung entsprechender Bundesgesetze. Darüber hinaus betreut sie aktuell das Projekt „Erstellung einer Energiedatenbank für das Land Berlin“.
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Dr. Felix Groba leitet die Arbeitsgruppe für Grundsatzfragen Energiepolitik im Sonderreferat für Klimaschutz und Energie seit Ende 2015. Zuvor war er Referent u. a. für energiewirtschaftliche Fragen und Energieforschung. Vor seiner Tätigkeit in der Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz war er bis 2013 Stipendiat des Graduiertenkollegs am Deutschen Institut Wirtschaftsforschung (DIW) sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW. Herr Groba promovierte an der Technischen Universität Berlin in VWL mit einem Schwerpunkt zu Innovationseffekten und Effektivität von Energiepolitik im internationalen Vergleich.
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Michael Färber ist Diplom Stadt- und Regionalplaner und hat an der Technischen Universität Berlin sowie an der Oxford Brooks University, England studiert. Seit 2016 arbeitet er im Bereich Energieinfrastrukturen und Geoinformation im Sonderreferat Klimaschutz und Energie der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Berlin und Fortbildungsreferent für Geoinformationssysteme. Vor seiner Tätigkeit bei der Berliner Senatsverwaltung war er Projektleiter beim Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) und arbeitete zu der Integration von Energie und Klimaschutz in Wohnen und Stadtentwicklung mit Schwerpunkten in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Potentiale von Quartiersansätzen.
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Technische Universität Berlin

Prof. Dr. Thorsten Beckers hat nach einem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Technischen Universität (TU) Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) gearbeitet und 2005 seine Promotion zu Fragen der Finanzierung und Organisation von Verkehrsinfrastrukturen fertig gestellt. Anschließend war er an der TU Berlin unter anderem als Gast- und als Juniorprofessor und  am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) in Speyer tätig. Seit 2015 leitet Thorsten Beckers den Bereich Infrastrukturmanagement und Verkehrspolitik am Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der TU Berlin. In seiner Forschungstätigkeit befasst er sich mit wirtschaftspolitischen Themen in Infrastruktursektoren (insbesondere Verkehr, Energie, Wasser- und Abfallwirtschaft) sowie mit Fragen des (Infrastruktur-)Managements durch die öffentliche Verwaltung.
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Dr. Florian Gizzi hat Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin studiert. Er ist seit 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der Technischen Universität Berlin angestellt und beschäftigt sich mit den Auswirkungen alternativer Organisationsmodelle auf das Angebot komplexer Systemgüter im Allgemeinen sowie mit speziellen Schwerpunktthemen (u. a. Koordination in föderalen Systemen, Fragen der Implementierung, Fragen der technischen und institutionellen Einbettung). Sektorale Schwerpunkte sind Verkehrssysteme und ihre Kopplung mit dem Stromsystem sowie mit Informations- und Kommunikationssystemen.
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Nils Bieschke hat Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin studiert. Er ist seit 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der Technischen Universität Berlin angestellt und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Regulierung und Finanzierung von Stromverteilnetzen, dem Umgang mit Kapazitätsengpässen und Steuerung der Nachfrageseite sowie Konzessionsvergaben im dezentralen Stromsystem. Weitere Schwerpunkte sind die Sektorenkopplung im Energiesystem und die Integration von Elektromobilität (insb. Ladeinfrastruktur) in das Stromsystem.
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Lukas Vorwerk studiert Industrial and Network Economics (M.Sc.) an der Technischen Universität Berlin. Zuvor hat er sein Bachelorstudium in Economics an der Technischen Universität Berlin und der Dublin City University absolviert. Er ist seit 2013 studentischer Mitarbeiter am Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) und hat dort vorwiegend an Forschungsprojekten zu ökonomischen Fragen aus den Sektoren Verkehr und Energie sowie zur Beschaffung im öffentlichen Sektor mitgewirkt. Aktuell beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Regulierungsmodellen und Refinanzierungsmechanismen im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung.

Universität Bremen

Prof. Dr. Stefan Gößling-Reisemann studierte in Düsseldorf, Seattle und Hamburg Physik. Seine Promotion erhielt er an der Universität Hamburg. Er ist derzeit Leiter des Fachgebiets „Resiliente Energiesysteme“ am Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen. Seine aktuellen Forschungsgebiete sind: Resilienz und Vulnerabilität von Energiesystemen, regionale Klimaanpassung und klimafreundliche und klimaangepasste Energieerzeugung, Thermodynamik und Ressourcenverbrauch, Erweiterung der Ökobilanzmethodik, Stoffstrommodellierung, Ressourceneffizienz sowie Bewertung von Recyclingverfahren. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Risiko und Resilienz“ innerhalb des acatech Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ und Mitbegründer des deutschen Netzwerks „Industrial Ecology“.
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Timo Wassermann, M.Sc., ist Ingenieur für Verfahrens- und Energietechnik und hat an der Hochschule Bremerhaven sowie am University College Cork in Irland studiert. Seit 2016 arbeitet er im Fachgebiet „Resiliente Energiesysteme“ am Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen mit dem Arbeitsschwerpunkt resiliente sozio-technische Systeme. Im Rahmen seiner Promotion beschäftigt er sich mit der Transformation einer Raffinerie zu einem nachhaltigen Element eines resilienten Energiesystems mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien.
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Dem Projekt „Urbane Wärmewende“ steht ein Praxisbeirat zur Seite, der sich aus diversen politischen, unternehmerischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie Interessenvertretern zusammensetzt. Der Beirat begleitet das Vorhaben kontinuierlich über den Projektverlauf.