Herausforderungen für die Energiewende

Die Wärmewende steht vor verschiedenen Herausforderungen.

Die Wärmewende steht derzeit vor verschiedenen Herausforderungen:

Energetische Sanierung hinkt hinterher

Die Höhe des zukünftigen Wärmebedarfs hängt davon ab, welches Effizienzniveau erreicht werden kann. Die realisierten Sanierungsraten verfehlen die Zielwerte für die energetische Gebäudesanierung bislang deutlich. Daher stellt sich die Frage, ob und wie höhere Wärmebedarfe durch mehr erneuerbare und effiziente Erzeugung dennoch zum Ziel der Klimaneutralität führen können.

Infrastrukturen resilient koppeln

„Never change a running system“ – dieser Grundsatz kann in der Energiewende nicht gelten: Indem Infrastrukturen miteinander gekoppelt werden, verändern sich die bisherigen Systeme. Was macht das mit der Verwundbarkeit und der Resilienz? Richtung und Ausmaß dieser Veränderung hängen von der Intensität der Kopplungen und davon, wie Schnittstellen gestaltet werden.

Rolle der Bürger/innen im Wandel

Die Transformation städtischer Energieinfrastrukturen kann Auswirkungen auf die Bürger/innen haben. Für die Verbraucher/innen ist eine zuverlässige und preisgünstige Versorgung wichtig. Indem sie in eigenen Anlagen Wärme erzeugen, treten sie in Zukunft als Prosumer auch als potenzielle Lieferanten für netzgebundene (Niedertemperatur-)Wärme auf.

Eigentümer- und Governancestrukturen gestalten

An der Gestaltung der Energieinfrastrukturen beteiligen sich gegenwärtig unterschiedliche Akteure. Das Geflecht von privaten Unternehmen, kommunalen Akteuren und diversen Bottom-up-Initiativen führt zu Auseinandersetzungen darüber, welche Eigentümer- und Governancestrukturen geeignet sind, um sozial-ökologische Ziele in einem erfolgreichen Transformationsprozess zu erreichen.

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